- Title: CDU-Koalitionsverhandler: Lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen
- Date: 24th March 2025
- Summary: REUTERS, BERLIN, 24.03.2025 SCHRIFTZUG “KONRAD-ADENAUER-HAUS” IN GLASSCHEIBE “CDU”-BUCHSTABEN O-TON THORSTEN FREI, PARLAMENTARISCHER GESCHÄFTSFÜHRER UNIONSFRAKTION (“Ich weiß gar nicht, wie Sie auf die Idee kommen, dass wir nicht hart genug verhandeln würden. Wir sind jetzt am Ende der Arbeitsgruppen-Phase. Jetzt geht es in die nächste Stufe der Koalitionsverhandlungen. Un
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- Keywords: CDU Koalitionsverhandlungen
- Location: BERLIN
- City: BERLIN
- Country: Germany
- Topics: Europe,Government/Politics
- Reuters ID: LVA001118724032025RP1
- Aspect Ratio: 16:9
- Story Text: Die CDU sieht keinen Grund zur Eile in den Koalitionsgesprächen mit den Sozialdemokraten. "Wir haben keinen festgefügten Zeitplan, sondern wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen für die Koalitionsverhandlungen," sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei am Montag in Berlin. Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit.
Am Montag müssen die von CDU, CSU und SPD gebildeten 16 Arbeitsgruppen der Fachleute ihre Papiere der sogenannten Sondierungsgruppe vorlegen. Diese will bis Ende der Woche die Ergebnisse der Fachleute durchgehen, zusammenfügen und strittige Themen herausarbeiten. Die Fachleute der drei Parteien hatten eine Woche Zeit, um in einer Vielzahl von Themen erste Grundlagen für einen schwarz-roten Koalitionsvertrag zu legen.
SPD-Generalsekretär Matthias Miersch relativierte dabei Berichte über Streit. Die Fachpolitiker hätten von Anfang an gewusst, dass sie entscheidende Streitpunkte zwischen Union und SPD nicht lösen könnten. Dazu zählen etwa Zurückweisungen an Grenzen, eine Reform des Bürgergeldes oder Einsparungen im Bundeshaushalt.
CDU-Chef Friedrich Merz hatte erklärt, dass er eine Regierungsbildung bis Ostern anstrebt. In der vergangenen Woche betonte er aber auch angesichts der Unzufriedenheit an der Unionsbasis, dass Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehe. Auslöser war die Verabschiedung eines milliardenschweren Finanzpakets mit einer Grundgesetzänderung für höhere Verteidigungsausgaben sowie die Einrichtung einer Kreditlinie über 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur.
(Produktion: Oliver Ellrodt, Stefan Remter, Stephan Schepers) - Copyright Holder: REUTERS
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