- Title: Ifo-Geschäftsklima hellt sich auf: "Wirtschaft hofft auf Besserung"
- Date: 25th March 2025
- Summary: REUTERS, MÜNCHEN, 25.03.2025 IFO-INSTITUT IN MÜNCHEN, ZWEI EINSTELLUNGEN PRÄSIDENT DES IFO-INSTITUTS, CLEMENS FUEST, IM INTERVIEW, ZWEI EINSTELLUNGEN O-TON CLEMENS FUEST, PRÄSIDENT IFO-INSTITUT ("Der Ifo-Index ist gestiegen um 1,4 Punkte. Das ist eine ganze Menge. Das kommt vor allem aus den Erwartungen der Unternehmen. Die Unternehmen haben gesagt, die Lage hat sich auch
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- Keywords: Fuest IFO Index Wirtschaft
- Location: München
- City: München
- Country: Germany
- Topics: Europe,Budget/Taxation/Revenue,Government/Politics
- Reuters ID: LVA001148725032025RP1
- Aspect Ratio: 16:9
- Story Text: Die Hoffnung auf eine stabile Regierung und mehr Investitionen durch das große Fiskalpaket von Union und SPD hebt die Stimmung in der Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im März auf 86,7 Punkte von 85,3 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen stiegen sogar merklich. "Die deutsche Wirtschaft hofft auf Besserung", so das Fazit von Ifo-Präsident Clemens Fuest.
Tatsächlich hätten sich alle Wirtschaftsbereiche verbessert, sagt Fuest am Dienstag zu Reuters TV.
"Sorgenkind ist ja seit langer Zeit die Industrie, und da ist es besonders stark so, dass eben die Erwartungen sich verbessert haben. Und das ist deshalb interessant, weil die Aufträge gleichzeitig nochmal zurückgegangen sind. Daran kann man erkennen: das sind jetzt erst mal Hoffnungswerte," sagte Fuest. Auch im Bauhauptgewerbe beurteilten die Firmen laut Ifo-Zahlen ihre aktuelle Lage etwas positiver.
Die Erwartungen blieben trotz einer Verbesserung indes von starker Skepsis geprägt. "Wir brauchen Reformen, die dazu führen, dass mehr Arbeitsangebot da ist. Ein Drittel der Tiefbauunternehmen sagen uns, sie haben nicht genug Arbeitskräfte. Sie können also gar nicht mehr bauen. Wir brauchen Reformen, die dazu führen, dass mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen", erläutert Ifo-Chef Fuest.
Zuletzt ging es allerdings aufwärts: Die Bestellungen legten im Januar um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. Im Dezember hatte es noch einen Einbruch von 7,7 Prozent gegeben. Im Vergleich mit Januar 2024 wuchsen die Aufträge inflationsbereinigt sogar um 10,3 Prozent.
(Produktion: Louisa Off, Anja Guder, Petra Haverkamp) - Copyright Holder: REUTERS
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